
Bei unserem fahrbaren Untersatz handelt es sich um einen Jeep Wrangler JKU aus dem Baujahr 2017.
Zugelegt haben wir ihn uns im Jahr 2020 als komplett originales Fahrzeug - bis auf wenige Ausnahmen haben wir alle Um- und Ausbauten selbst durchgeführt.
Warum ein Jeep Wrangler?
Zuvor waren wir etwas unspektakulärer unterwegs, nämlich in einem Skoda Octavia. Uns gefielen offroadtaugliche Fahrzeuge schon immer, wahrscheinlich auch, weil wir einige Zeit im Motocross aktiv waren und Marco seine ersten Fahrversuche mit einem alten Steyr Puch gemacht hat.
Alle Umstände passten, wir sind ein Fahrzeug probegefahren und haben uns direkt schockverliebt.
Warum? - schwer zu sagen... Der Wrangler hat, finden wir, einen speziellen Charme und es macht einfach Spaß, ihn zu fahren. Andere "Jeeper" wissen, wovon wir reden.
Der Wrangler hat uns bisher überall hingebracht und wir sind von seiner Zuverlässigkeit überzeugt.
Die grundlegende Optik, natürlich angelehnt an den Urahn Jeep Willys, sprach uns von vorne hinein sehr an. Mit der Zeit haben wir umfangreiche optische und technische Änderungen vorgenommen, um ihn als Offroad-Camper umzubauen und nutzen zu können.
Jeep Wrangler JKU
2.8l Diesel
Bj. 2017
4" Lift mit Auflastung
315er AT-Bereifung
Seilwinde
Hartschalen-Dachzelt
Schlafausbau innen
270° Markise
100Ah Batterie
130Wp Solarpanel
Kompressor-Kühlbox
Aus- und Umbauten

Das Basisfahrzeug
Den Wrangler haben wir im komplett originalen Zustand gekauft. Kaum zu glauben, dass er mal so ausgesehen hat...

Die Anfänge
Angefangen haben wir mit einem leichten Dachzelt und einer selbstgebauten Küchenkiste. Gleichzeitig bekam er ein 2,5" Fahrwerk mit 285er Bereifung und einen Dachträger.
Nach dem ersten Urlaub war klar, dass der Wagen weiter um- und ausgebaut wird!

Innenausbau 1.0
Zunächst kauften wir einen gebrauchten und selbst gebauten Schlafausbau, damit wir bspw. bei einem Gewitter auch die Möglichkeit haben, im Auto zu schlafen. Die Hunde schlafen während unserer Reisen immer im Auto auf dem Schlafausbau.

Innenausbau 2.0
Während einer mehrwöchigen Reise merkten wir, dass einige Punkte am Innenausbau geändert und auf unsere Bedürfnisse angepasst werden müssen. Auch der Wunsch nach einem Hartschalen-Dachzelt wurde immer größer, weshalb wir nach unserer Rückkehr kurzerhand ein passendes Dachzelt gekauft und uns einen neuen Innenausbau selbst gebaut haben.

Die Endstufe
Gewichtsprobleme sind beim Wrangler bekannt. Aufgrund des steigenden Gewichts durch Dachzelt, Markise, Innenausbau, Wassertank, Elektrik und diverser Anbauteile, sind wir auf ein 4" Fahrwerk mit 315er AT-Bereifung umgestiegen und konnten ihn entsprechend auflasten. Auch eine Alustoßstange mit Seilwinde wurde montiert, um sich auch im Notfall selbst helfen zu können.